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Dynamik und Anonymität – Ein Fenster zwischen Bali und mir

Von all den vielen Aufnahmen, die ich bisher auf Bali gefertigt habe, gehört diese Serie zu meinen Favoriten. Während meiner Reise agiere ich zur Abwechslung Mal nicht als Fahrerin, sondern als Betrachterin: Zwischen Eile und Gemächlichkeit, Silhouetten und scharfen Zeichnungen, Ruhe und Lärm.

Ein Fenster zwischen Bali und mir

Auf Bali herrscht reger Verkehr. Mofas, Autos, Motorräder: Man kann sie sehen, riechen und vor allem hören. Auf der Straße geht es darum, jede Lücke für sich zu gewinnen, um heile von A nach B zu gelangen.

Draußen auf den Straßen hat der Alltag der Bewohner seinen regulären Lauf genommen: Die Menschen kaufen ein, bereiten ihre Warungs vor oder unterhalten sich miteinander in kleineren Grüppchen. Der Blick der Leute ist meistens auf die befahrene Straße gerichtet. Dem einzelnen Verkehrsteilnehmer wird jedoch keine Aufmerksamkeit geschenkt.

In meinem Wagen bleibe ich – wie die meisten Verkehrsteilnehmer auch – anonym und unentdeckt. Anders als bei meinen täglichen Spaziergängen durch die Straßen, falle ich hier mit meiner Kamera nicht auf. Im Auto bin ich jemand aus der Masse – niemand bestimmtes. Die Bewegung der Menschen entspringt somit nicht dem Resultat sich vor einer Kamera visuell Rechtfertigen zu müssen.

Was ich wahrnehme sind aneinandergereihte Warungs und Läden, balinesische Häuser, Helme, reflektierende Visiere, geflochtene Körbe, Mofas, Menschen – Alltag. Situationen zwischen Ruhe und Lärm.

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